Denkmalschutz-Sonderprogramm: Der Bund beteiligt sich mit 200.000 Euro an der Sanierung des „Lanstroper Ei“

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Der Dortmunder CDU-Bundestagsabgeordnete und CDU-Kreisvorsitzende Steffen Kanitz teilt mit:

Der Haushaltausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner heutigen Sitzung knapp 21 Millionen Euro Fördermittel für das Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes freigegeben. Damit werden ab sofort dringende Substanzsicherungs- und Restaurierungsarbeiten an insgesamt 124 Baudenkmälern in ganz Deutschland ermöglicht.

„Ich freue mich, dass eines der geförderten Projekte das in meinem Wahlkreis liegende „Lanstroper Ei“ ist. Der Bund stellt insgesamt 200 000 Euro für die Sanierung und den Erhalt dieser Dortmunder Landmarke zur Verfügung und sendet damit insgesamt ein Signal an Länder, Städte, Gemeinden und Private, dass es sich lohnt, Verantwortung, Kosten und Mühen für das bauliche Erbe zu übernehmen. Insofern bietet die Unterstützung des Bundes eine gute Basis für weiteres bürgerschaftliches Engagement, das es glücklicherweise in großem Maße auch in Dortmund gibt.“

Risiken für den Haushalt der Stadt Dortmund müssen ausgeschlossen werden

„Der CDU Dortmund ist zugleich wichtig, dass angesichts der hohen Verschuldung Dortmunds kein weiteres städtisches Geld in die Sanierung des „Lanstroper Ei“ fließt und damit keine haushälterischen Risiken für den Haushalt der Stadt entstehen. Denn trotz der nun freigegebenen 200 000 Euro vom Bund, den 270 500 Euro an Eigenmitteln und 127 500 Euro an Eigenleistungen der Stadt existiert noch immer eine große Finanzierungslücke. Schließlich hat der Förderverein die Sanierungssumme auf 1,8 Millionen Euro beziffert. Es klafft also eine Lücke von einer Millionen Euro, die es verantwortlich zu schließen gilt. Unser Ziel kann es nicht sein, diese Finanzierungslücke mit Hilfe städtischer Gelder zu schließen.“

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